Rampart

30 Jul

David Brown ist kein sympathisch-korrekter Polizist. Er ist korrupt, rassistisch, ein Chauvinist  durch und durch.

Aber vor allem ist er verzweifelt.

Man sieht ihn im Fernsehen wie er einen Mann – scheinbar ohne Grund – halb tot prügelt.  Und somit kommt eigentlich alles ins Rollen. Seine Familie, bestehend aus zwei  geschiedenen Frauen die Geschwister sind und zwei Töchtern drehen ihm langsam den Rücken zu. Wie eine Zecke beißt er sich in ihnen fest und merkt gar nicht wie er sie alle zu zerstören droht. Als wäre das noch nicht genug wird er noch einmal erwischt wie er einen Mann erschießt und es als Notwehr aussehen lassen will.

Wie das eben im Leben ist reißt alles auf einmal ein, das gesamte Leben und all die getroffenen Entscheidungen werden plötzlich hinterfragt und man steht vor dem Problem, ob man zu ihnen steht, oder eine Flucht wagt.

Woody Harrelson (bekannt aus The Hunger Games, Sieben Leben, Die Wutprobe)  ist die ideale Besetzung für Brown, denn er schafft es die Rolle fast schon zu glaubwürdig zu erscheinen. Er spielt keinen schönen-charmanten Cop, der die Frauenherzen erweichen lässt in seiner Uniform. Er ist kalt und starr. Sein markantes Gesicht scheint von einer Zeit gezeichnet in der er zu dieser extremen Person geformt wurde dir er darstellt.

Die Frage nach dem warum – wieso Brown zu dieser Person wurde – lässt der Film unbeantwortet.

Genauso wie all die Fragen, warum er verraten wurde, wieso gerade er und warum er überhaupt zum Schluss vielleicht doch noch sich all den Problemen stellt.

Viel mehr kann und will ich nicht zu diesem Film sagen. Er ist gut. Erschreckend gut. Zumindest für mich, das um es mal voll distanziert und korrekt zu sagen Charakterdesign. DER Charakter der einem so Angst einjagen kann obwohl nichts Schlimmes zu passieren scheint. Anschauen und mitgruseln.

Wer braucht da schon Horror-Filme?

Titel: Rampart

Erscheinungsjahr: 2011

Regisseur: Oren Moverman

Länge: 108 Min.

Mein ganzer Stolz

24 Jul

Rasch-rasch, muss gleich weiter, aber ich kann mir nicht mehr verkneifen meine erste selbstgekochte Marmelade zu präsentieren.

Solche Aprikosen-Marmelade kenn ich von meiner Oma, und finde es immer traurig dass ich das nicht kann, will auch sowas Leckeres kreieren können. Ob es was geworden ist weiß ich um ehrlich zu sein noch nicht! Traue mich noch nicht zu kosten, weil ich befürchte ass es nichts geworden ist, auch wenn ich mich damit trösten könnte, aber naja.. ne ; )

Hat jemand ne Idee wie man die Marmelade vielleicht optimaler süßen kann? Befürchte der Gelierzucker ist naja, doch recht heftig Oo

Rumgesuchte

14 Jul

Vermutlich jeder kennt ein Strategiespiel, in dem es darum geht, mit einem anfänglich kleinen Stamm zu einer großen und mächtigen Zivilisation heranzuwachsen.

Ich persönlich hab früher eigentlich immer Age of Empires gespielt, ich fand es immer so putzig wie die kleinen Männer und Frauen auf die Jagd gingen oder dann Beeren gesammelt haben.  Krieg war nicht mal unbedingt mein Ding, aber es war irgendwie ja doch immer notwendig.

Dann kam die sehr lange Zeit ohne PC Spiele, geschweige denn solche strategie-Spiele.

Und jetzt vor etwas 2 Wochen lerne ich mal wieder warum das so gefährlich sein kann, sich mit so einem Höllen-Werk anzulegen!

Immer wieder ertappe ich mich dabei dass ich mir denke: „Hrmn… naja, noch eine Runde, dann geh ich ins Bett. … Naja gut, noch eine, sonst macht das ja keinen Sinn, dass ich das jetzt hier angefangen habe. Außerdem bin ich gerade in die Klassik aufgestiegen und…“
Und so weiter… Plötzlich fragt man sich dann völlig entgeistert, woher die 8 Stunden Spielzeit kommen die mir Steam  in meiner Bibliothek anzeigt, wenn ich mit dem Cursor über Cid Maier’s Civilization V fahre.

Das schlimmste bei all dem: es handelt sich hierbei lediglich um die Demo Version die ich bis jetzt 3x angefangen habe, und ich einfach unheimlich genieße!

Wie krieg ich die Balance hin, dass meine Städte reichlich mit Nahrung versorgt sind, so dass sie schnell wachsen und gleichzeitig genug Geld habe um den Unterhalt meiner Gebäude zu zahlen.

Verbinde ich meine Städte, und wo schicke ich überhaupt meine Siedler hin? Kann ich Attila dem Hunnen trauen? Greife ich die Holländer an? Welche Religion gründe ich, welche Glaubenssätze wähle ich und welche Sozialpolitiken führe ich ein?

Die Tiefe und Vielfalt des Spieles sind wirklich enorm, es gint so unheimlich viele Möglichkeiten was man machen udn udn wie man all das angeht.

All das sind Dinge die mein von der Idee der Weltherrschaft besessenen Geist beschäftigen. Es klingt komplex? Ist es auch. Leider enthält die Deo Version kein Tutorial, weswegen ich mir vorkam wie eine kleine Kriegertruppe die eine große Stadt erobern will, als ich das erste Mal angefangen hab.

Aber es geht mittlerweile.  Die Balance ist schwer zu finden(so ohne Einführung, die komplette Version verfügt natürlich über ein Tutorial), aber mittlerweile habe ich gelernt worauf es ankommt. Glaube ich zumindest.  Und es fesselt mich. Sehr.

 

Book of Inspirations ( wie viel besser das klingt als Ideen-Buch oO )

10 Jul

In letzter Zeit bin ich rastlos. Ständig am Rennen -von Uni nach Haus, zum Freund, in die Stadt, zu Eltern- versuchen alles im Kopf zu behalten, Blogs durchwühlen, Motivation suchen und Bilder finden. Also um es gelinde auszudrücken, mein Kopf ist voll und das Ergebnis davon sind täglich sich erneuernde To-Do-Listen, Einkaufszettel. Und trotzdem bleibt immer irgendwie etwas auf dem Weg, weil ich meine Ideen und Gedanken, die einem Unterwegs entgegenspringen nicht einfangen kann.

Deswegen habe ich angefangen vor einer Weile, ein „Idee-Heft“ zu führen.  Es soll einfach dazu dienen eben diese flinken Eindrücke festzuhalten, unterwegs, zuhause, überall. Zudem ist es der Versuch all diese Ideen auch etwas hübscher darzustellen, ähnlich einem Scrap-Book (was ja normalerweise mehr ein Fotoalbum ist, also in meinem Fall auch ein „Smash-Book“ genannt).

(So was Ähnliches findet ihr HIER bei Magnoliaelectric, bei der ich mir öfters mal Sachen abschaue)

Für diesen Zweck hab ich einfach ein Ringblock im A5 Format genommen, und versuche dort nun immer alles schnell aufzuschreiben was mir einfällt, was ich basteln möchte zum Beispiel. Aber auch Bilder die ich in Zeitschriften finde kleb ich hier ein, sei es nun eine Inspiration oder einfach ein schönes Bild.

Somit fungiert das ganze etwas wie eine analoge Version von Pinterest

(mein Pinterest Profil)

Wie nun schon erwähnt sollen diese Eindrücke, Ideen und Insprationen allerdings auch schön Präsentiert werden.

Bei der Scrapbook-Werkstatt findet man allerlei Zubehör, auch direkt für solche „vorhaben“ gestaltete Smash-Books, Washi- und Masking-Tapes und vieles mehr, was das kreative Herz benötigt.

Nun bin ich ja leider auch „bloß“ Studentin und zudem dem DIY-Wahn auch noch nicht allzu lange verfallen, so, dass ich kaum Materialien da hab oder gar kaufen kann, um mein Buch zu schmücken.

Da kam mir die Idee, die mir um ehrlich zu sein, teilweise mehr Freude bereitet als Ideen in das Buch einzutragen: ich durchforste Zeitschriften nach schönen Trennlinien, Bildern, Hintergründen um sie dann auszuschneiden und einkleben zu können. Damit beschäftige ich mich wie gesagt einfach unheimlich gerne und außerdem spare ich damit auch ein bisschen.

Das durchsichtige Papier für die Tasche und die Trennlinien hab ich aus einem Katalog ausgeschnitten den ich gefunden hab wo ich mit meinen Eltern im Urlaub war, nun werden sie nicht mehr Spa-Angebote trennen sondern meine Ideen ordnen.

Diese Seite sollte der selbstgemachten Kosmetik gewidmet werden. Also das wurde sie auch ^^ Das Papier hab ich allerdings in einem Bastel-Laden ergattert.

Hier sind einfach ein paar Bilder aus dem Katalog eines schwedischen Möbelhauses und Gedanken zu einem Entspann-Abend irgendwann : )

Wie gesaat, es ist ein einfacher Block, aber diese einlege-Scheibe mit den vorgedruckt Linien macht das geradeaus-Schreiben echt einfach, und das Gummiband hält auch alle losen Blätter und Bilder da wo sie im Buch bleiben sollen

Außerdem habe ich bei (ja mal wieder, ich bin so süchtig nach dieser Seite im Moment) Pinterest einige Druckvorlagen gefunden für Schilder, Labels und so weiter. So kann ich sie mir bei Bedarf ausdrucken, oder in ein Copy-Shop gehen( Zweiteres ist vermutlich nicht sehr viel billiger, aber man kann eben kleine Mengen produzieren). Natürlich sind somit nicht alle Motive, Schablonen und ähnliches so schön, aber aller Anfang ist schwer: )

Und.. Ja. Das war es auch schon, mit der Vorstellung meines Buches und einigen Ideen zu dessen Gestaltung. Super. Ich kann wieder etwas auf meiner To-Do-Liste abhaken!

Wasch-Etui

25 Jun

Hallo!

Endlich mal wieder Zeit und Lust etwas hier zu machen, der ganze Uni- / Alltagsstress raubte mir leider die Ideen und Lust daran hier etwas zu schreiben, auch wenn sich einiges getan hat ^^

In letzter Zeit bin ich grade vor allem auf dem Blog von  Magnoliaelectric unterwegs. Es ist einfach toll. Es sprudelt vor Ideen, es regt an und reizt zum kreativ sein, zum gestalten und zum etwas Mal tun. Ich hatte ja schon vor einer etwas längeren Zeit hin und wieder angefangen zu Stricken, weil ich einfach das Gefühl hatte etwas tun zu müssen als Ausgleich dafür, dass ich relativ viel vor meinem Rechner sitz. Tja, und so kam ich dazu über die Seite zu stolpern und mich noch mehr anstecken zu lassen.

Aaaaaauf jeden Fall… Bin Ich auf ihrer Seite auch über Pinterest gehuscht und schaue seitdem auch dort öfters vorbei. Einfach um Ideen zu sammeln, Bilder zu bestaunen und mich zu ärgern dass ich es da nicht so richtig gebacken kriege mich einzuloggen .

Um es kurz zu fassen, auf Pinterest bin ich auf ein Bild gestoßen von so einem Wasch-Etui und dachte mir sofort: JAPP! Das wird es. Ein kleines Präsent, wo man trotzdem viel Spielraum hat zur Gestaltung, was nicht allzu teuer  oder ausgefallen ist von den Materialien, und trotzdem einfach unheimlich niedlich aussieht und zudem nicht nur Staub fängt!

Tja, und so ist es entstanden, leider noch alles per Hand genäht, mangels einer eigenen Nähmaschine. Aber ich wollte ja was von Hand machen, also hab ich den Salat, könnte man meinen.

Das Handtuch hab ich im Karstadt in der „billig“ Abteilung gekauft für 3€, also wirklich preiswert.

Man kann dann auch mehrere Fächer einnähen je nach Lust, Laune und Bedarf ; )

Das Bändchen zum Zusammenbinden hab ich aus einem bastelladen, 2m haben etwa 1,5-2 € gekostet wenn ich mich recht erinnere.

Zudem kann man noch zusätzlich Motive aufnähen oder aufbügeln wenn man möchte: )

Und fertig: )

Was haltet Ihr davon?

Wanderpaket

21 Jun

Also, ich hatte das Päckchen heute erhalten udn habe mich unheimlich gefreut, vor allem wegen der Menge und Vielfalt der Sachen die mit drinlagen: D

Und nun würde ich gleich wegen der Zeitnot die Sachen Posten die ich gerne entnehmen würde:

Entnahme

Stoffe, Bänder, ein Paar Perlen bzw Anhänger, Moosgummi-Matte, Faden, Seifen und das Büchlein.

Bei den Stoffen würde ich nicht alles entnehmen, lediglich ein Teil, wenn es sich lohnt.

Und das würde ich reinpacken:

Diverse Perlen in vielen Farben, Bänder und Seifen

Zu diesen Sachen würde noch hinzukommen:

1-2 kleine Flasche mit einem Hand-Peeling, den ich dann gern bevor es losgeht anrühren würde.

Feines Papier mit roten bzw blaunen Mustern

Außerdem würde ich auf Wunsch ( also einfach wenn Interesse da ist) ein  Reise-Waschetui dazulegen. Dieser sieht etwa so aus, und der prototyp ist vor einigen tage entstanden für ne Freundin: )

DAs Bild ist leider etwas dunkel. Man kall es entknoten, aufrollen und aufklappen, mit mehreren Abgetrennten teilen, für Zahnbürste, Zahnpaste, Schlafbrille und ähnliches: )

Was sagt ihr dazu?

Recettear – An Item Shop`s Tale

29 Apr

Anime-Figuren, ein Mädchen und eine Fee. Schrille japano-Musik… Und dann fängt die Fee Tear plötzlich an über Adam Smith, Verkaufsstrategien und Marketing zu reden.

JUST in DIESEM Moment (es tut mir leid, so was wollte ich schon immer mal schreiben) erhält der Spieler die Aufgabe einen Laden zu führen, um die Schulden des Vaters zu begleichen. Die Fee Tear ist quasi die Steuer-Eintreiberin. Sie soll uns gleichzeitig helfen den Laden aufzubauen und in Schwung zu bringen, um an das geschuldete Geld zu kommen.

Los geht’s mit dem Besuch bei der Händler-Gilde. Und dann geht’s richtig los. Waren einkaufen, sie entsprechend im Laden positionieren und verkaufen, mit Geschick! All das bringt uns die gute Frau mit den blauen Flügeln bei.

Würde das Spiel nur aus diesem Aspekt bestehen, wäre es ein „Kellner-Spiel“  wie jedes andere. Doch nun kommen auch andere Aspekte dazu, Ein- und Verkauf.  Handeln und Feilschen. Aber auch Abenteurer anheuern, Dungeons besuchen und Aufträge annehmen.

Und so putzig auch das Spiel gemacht ist, so einfach ist es gar nicht. Denn wir müssen mit Recette in den ersten 8 Tagen schon 10000 Münzen sammeln. Schaffen wir dies ist, ist das Spiel verloren, Tear beschlagnahmt unser Haus und wir müssen in Kisten wohnen.

 

Ich hab das erste mal 4 Anläufe gebraucht um die Demo erfolgreich abzuschließen was natürlich leider auch etwas vielleicht über meine kaufmännischen Fähigkeiten aussagt…

Also, mein Fazit: Recettear ist ein süßes Spiel mit ungewöhnlich viel Kaufmännischem Hintergrund, und man lernt auch noch etwas über Verkaufsstrategien dazu; )

Ich hab bisher nur die Demo angespielt, doch werde ich mir höchst wahrscheinlich bei Steam auch die Vollversion erwerben. (Die Vollversion kostet im Moment 14,99)

Kennt das Spiel noch jemand oder hat es mal ausprobiert oder ist sogar Verkaufs-Profi?

 

Titel: Recettear: An Item Shop’s Tale
Genre: RPG, Indie
Entwickler: EasyGameStation
Publisher: Carpe Fulgur LLC