The Painted Veil

11 Dez

Als Kitty und Walter in 1920 in London heiraten ahnt man bereits, dass es schon bald Schwierigkeiten in der noch so jungen Partnerschaft geben wird.

Kein Wunder, denn Kitty (Naomi Watts) schließt den Bund fürs Leben nicht aus Liebe, lediglich aus dem Drang in ihrem Alter endlich heiraten zu müssen. So fällt die Wahl auf den schweigsamen Bakteriologen Walter der in Shanghai lebt.

Direkt kurz nach der Ankunft stellt sich heraus, dass beide in ihrer Vorstellung von dem anderen enttäuscht werden.

Doch was bedeutet schon eine Beziehung, eine Heirat? Muss man denn unbedingt lieben? Oder sollte man einfach vernünftig sein?

Warum sollte man überhaupt gemeinsam sein?

Was muss man aushalten? Sollte man ganz nach moderner Sicht so lange suchen bis man jemanden gefunden hat der zu 100000000% passt, oder gehört es dazu Fehler machen und zu ertragen, durch dick und dünn zu gehen?

Kann man gemachte Fehler verziehen und Stolz und Wut überwunden werden?

In den knappen zwei Stunden werden all diese Fragen gestellt, und wohl mehrfach beantwortet, wohl immer ein bisschen anders.

Der Film (nach dem gleichnamigen Roman von William Somerset Maugham) bringt zwar keine überraschenden Wendungen mit sich, zeigt aber wie viel Menschen aushalten und kämpfen, und ob es sich manchmal lohnen kann nicht sofort das Handtuch zu werfen. Auch nicht im Stillen.

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