Archive | Januar, 2012

Bewusstsein (Teil D)

15 Jan

Du sollst nicht töten!
Oh ja, Fernsehen beeinflusst.

Heute Morgen habe ich lange phoenix geschaut. Es liefen mehrere Sendungen über Tiere. Zunächst ging es um Tierschutz, beziehungsweise um Hunderettung im Ausland wie in Deutschland. Anschließend kam eine Reportage über Tier-Seelen.

(Hunderetter: Deutscher Tierschutz für den Rest der Welt; Ein Film von Wolf-Michael Eimler und Alexander Biedermann

Kommt Schnuffi in den Himmel? Über die Seele der Tiere; Ein Film von Dorit Vaarning )

 

Haben Tiere eine Seele? Kommen sie in den Himmel? Kurz habe ich überlegt weg zu schalten, weil ich befürchtet habe, dass der Film abrutscht in die religiöse oder gar esoterische Betrachtungsweise. Allerdings wurde ich überrascht. Es ging um Würde, Seele, Intelligenz, Selbstbewusstsein und einiges anderes.
Es ging um einen Bio Bauer, der seine Kühe begleitet zum Schlachthof.
Alles in allem hat es mich doch zum Nachdenken bewegt.
Ich bin bekennende Fleisch-Esserin und Tier-Freundin.
Wenn mich jemand fragen würde, ob Tiere eine Seele haben, würde ich ohne zu überlegen mit einem bestimmten Ja antworten.
Dabei würde ich sofort an meine Hündin denken. Fiszka war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, mit einem eigenen Charakter. Eigensinnig, aristokratisch, freiheitsliebend und doch so liebevoll.


Naja. Alles in allem haben mich die Überlegungen und natürlich die Bilder doch bewegt.
Die Idee kam auf: was wäre, wenn du auf Fleisch verzichten würdest beim Essen? Würde das irgendwem helfen? Was wäre, wenn du weiter Fleisch isst? Was, wenn sich jeder denkt: „Ach, wenn nur ich alleine kein Fleisch esse, damit ist auch keinem geholfen“.

Allerdings esse ich einfach auch gerne Fleisch, mir schmeckt es. Und ich bin auch der Überzeugung, dass Fleisch wichtig ist. Menschen brauchen Eiweiß und Eisen.
Deswegen ein Selbstversuch. Für… Tja wofür eigentlich. Als Selbsttest. Als Versuch, zu schauen wie man sich dabei fühlt.
Damit will ich nicht sagen ich wird gar kein Fleisch mehr essen. (Zumal ich gestern einkaufen war und natürlich Aufschnitt gekauft hab und ja, doch zu knauserig bin als es einfach wegzuschmeißen)
Allerdings werde ich versuchen das Ganze in nächster Zeit einzuschränken. Wie lange genau und in welchem Ausmaß ist noch unsicher. Auf jeden Fall will ich es tun, da ich sonst immer allen anderen auch predige „ Naja, was denkst du was wäre wenn alle nie was tun würden weil sie meinen, ach das bringt doch nix!“ Und diese Meinung auch sonst sehr vehement vertrete.

Also, kein Vorsatz für das neue Jahr, sondern ja… Selbstversuch und Austesten der eigenen Grenzen. Mal was Eigenes. Schauen wie lange ich durchhalte. Oder ob ich vielleicht sogar merke, dass ich auch ohne gute klarkomme. Wäre ja nicht schlecht.  Und vielleicht bewirkt man was damit.
In dem Moment fällt es mir auch ein. In der kurzen Reportage wurde auch natürlich der Aspekt der Tierversuche, vor allem in der Kosmetik-Branche angesprochen. Und hat mich auch wieder schmunzeln lassen. Ich gebe zu ich bin eine Leserin von mehreren „beauty-Blogs“ weil ich mich ja doch interessiere und innen drin, hin und wieder doch n Mädchen bin, und mich da auch anstecken lasse.

An der Stelle will ich auch nichts weiter sagen, ich denke wer will, und das liest wird sich selber dazu Gedanken machen und vielleicht etwas merken oder ja, etwas mitnehmen.

 

Also, auf eine Fleisch-arme und Shopping-Zügelnde Zeit!

Bewusstsein (Teil C)

8 Jan

Charged up…

Ach ja.. Bittersüß ist das wohlbekannte und verhasste Gefühl.
Man weiß gar nicht ob man sich ‚drin suhlen soll und hofft es sei bald vorbei. Aber manchmal ist das vielleicht der falsche Weg. Vor allem wenn man nicht die ganze Zeit aussehen will wie ausgekotzt.
Deswegen wollte ich mal meine persönlichen Lieblingslieder zusammenstellen in den zwei Kategorien. Für Liebeskummer, wenn man sich reinstürzt und wenn man sie niederringen will.
Meine Gesichtspunkte sind wohl äußerst subjektiv. Sowohl Text, Melodie, als auch einfach das Gefühl beziehungsweise Erinnerungen spielen dabei eine Rolle.

Die „ich-suhl-mich-in-der-Scheiße“ Playlist

Chuck Ragan            Nothing Left To Prove

Lifehouse            Hanging By A Moment

Bruno Mars            Talking To The Moon

The Horrible Crowes        Crush

Incubus                Oil And Water

Beyoncé            Scared Of Lonely

P.S.: I Love You Soundtrack    I Love You ‚Till The End

Revelation Theory        Selfish And Cold

Eyes Set To Kill            Come Home

Bodo Warte             90°

Flyleaf          All Around Me

Die „Kopf-hoch,-das-wird-schon-werden-und-das-leben-geht-weiter“ Playlist

Kowalsky Meg A Vega        Ennyi Csak

Hollywood Undead        Bullet

Hmn… Mist.. die andere Seite ist irgendwie sehr kümmerlich ich weiß.. Ich werde mich bemühe in Zukunft sie noch zu ergänzen, und für neue Vorschläge wäre ich sehr dankbar!

Kurz Angespielt: Dark Souls

7 Jan

Gestern Abend hatte ich mal eben kurz die Möglichkeit mal dieses gefürchtete Spiel anzutesten.

Das Tutorial lief super. womit ich nciht sagen will dass ich die Tür beim ersten Boss sofort gefunden hab, sondern dass ich nicht gestorben bin!

WUHU!

Danach allerdings erster Tod: Absturz von einer Klippe!

Generell muss man ja sagen, dass die Möglichkeiten in der Hinsicht wirklich mannigfaltig sind. Ob Axt, Speer oder Schwert, Flammen oder Absturz. Alles ist möglich.

Viele haben anscheinend im Netz geschrieben das Spiel wäre unfair. Meine Meinung dazu: Nö. Vermutlich auch nur weil ich noch nicht sooo weit bin im Spiel. Aber es kam auch bei mir oft genug vor, dass ich doch recht laut geworden bin und “ ARGH….DU DÄMLICHER BASTARD!“ rufen musste, nachdem ich zum 10-ten Mal an der gleichen Stelle „auferstanden“ bin. Mir kam es purer Häme gleich wenn immer wieder auf dem Bildschirm stand: YOU DIED. Als ob ich das nicht mitbekommen habe?! Das Spiel macht sich doch lustig über mich….!

Aber das Spiel ist auch so lustig genug. Zumindest fand ich es einfach geradezu liebreizend wo ein gepanzertes Wildschwein mir an die Gurgel wollte und ich es nur besiegen konnte, indem ich es… naja..rektal aufspießte. Ja, ich bin vielleicht etwas seltsam aber das fand ich irgendwie witzig.

Naja, nur zu meinem Fazit nach etwa 20 Toden.

Hut ab vor allen die das Spiel durchgezockt haben! Für mich wäre es definitiv zu … nervenaufreibend. JA genau. nicht zu schwer, denn der Fehler bei mir lag bis jetzt definitiv in der Ungeduld und darin dann man irgendwann anfängt sich zu denken: ach, jetzt bin ich hier schon 10 mal durch, jetzt schaff ich’s! Und dann vergisst man den Speerträger rechts hinter der Wand….

Also, für all die, die Lust auf eine wirkliche Herausforderung haben kann ich das Spiel nur empfehlen!

Mir hats Spaß gemacht, allerdings war ich auch froh wo ich diesem Teufelskreis der Tode entfliehen konnte…

Starburst…Starlight… Und ich dreh frei

4 Jan

Um mich kurz vorab zu erklären! :

Ich war mal lange wieder beim Sport und kam total verschwitzt nach Hause. Mir gehts im Moment eh einfach nicht so gut und sich mal waschen wäre wieder angebracht  xD

Da dachte ich mir, hey, solang du eh noch dreckig bist kannste doch diesen neuen Stempel mal ausprobieren, den ich ja heute beim Frusteinkauf ergattert hab.

Plötzlich hatte ich einen…zwei…drei……sehr viel Sterne im Gesicht.

SCHEIß DRAUF! Hier sieht dich ja eh keiner, mal schauen was draus wird.

(haha, gut dass ich das dann jetzt natürlich für niemanden sichtbar isn Internet stelle oO)

Das ganze hat wirklich nur mit den schwarzen Sternen und dunklem Lippenstift angefangen. Das sah nicht sehr freundlich aus, aber es hatte was und hab dann etappenweise Bilder gemacht und dokumentiert. Naja, das ist daraus geworden nach 3 Durchgängen; )

Durchgang No.: 1

Durchgang No: 2

Durchgang No.: 3

Tja.. Wie gesagt. Das hat man davon wenn man einfach erschöpf, verausgabt, fertig ist, und in einem komischen Moment auf Farbe trifft.

Künstliche Wimpern, Goldstaub, Massenweise Highlighter und Lidschatten haben das Bild verschönert ^^

 

Am liebsten würde ich es ja jetzt bis Fasching tragen weil’s irgendwie ja doch passen würde. Aber mir wurde gesagt es wäre nicht so gut wenn ich mich bis Februar in den Schrank schließen würde ;_;

Naja…

Danke an meine Liebsten die mir helfen aufzustehen…!

Rezension: Nach dem Regen von Thomas Lawall

2 Jan

Thomas Lawall:

Nach dem Regen

(Gedichte von Thomas Lawall, Herausgegeben von dem Holzheimer Verlag, 2007)

Bücher sind toll. Aber teuer. Und dann kam eine sehr liebe Freundin und wies mich auf dieses Band hin. (Danke Frau Schwefeldampf; )

Im Moment gibt es auf der folgenden Website  das Gedichtband – umsonst(!): http://home.arcor.de/tomary/Gedichte/Aktion_Buch_Rezension/aktion_buch_rezension.html

Die Devise lautet: Buch gegen Rezension. Und da ich selber dieses Band angefordert habe, sind hier nun meine Eindrücke zu dem Inhalt:

In dem Band haben mich 51 Gedichte und 22 Schwarzweiß-Aufnahmen erwartet über 101 Seiten verstreut (insgesamt 111 Seiten)

Um ehrlich zu sein, bin ich selbst nicht die Person, die Gedichtbände liest, und aus genau diesem Grund hat mich das Band wohl wirklich positiv überrascht.

Die Gedichte sind äußerst vielseitig, verspielt, philosophisch, melancholisch, verliebt und verloren. Schwer zu beschreiben.

Ich würde jetzt gerne eine ausführliche Analyse dazu schreiben, aber ich kann mit Worten nicht fassen was es war, was mich an den meisten Gedichten so gepackt hat. Vielleicht die Nähe zu den eigenen Erfahrungen und Gefühlen.

Manches  musste ich zweimal lesen, manche weil ich länger gebraucht hab um alles zu verstehen und manches einfach weil mich das Gedicht dazu eingeladen hat.

Die Form, und die Formulierungen sind nicht alltäglich, Reime, selten zu finden, doch Gedankenbilder: massenhaft.

Der Stil ist auf jeden Fall, für mich zumindest, regelrecht ansteckend.

Deswegen hat es mir geholfen die Gedichte größtenteils laut vorzulesen. Auch um einfach den Klang auszukosten, und um wirklich den Gedanken, die das Gedicht in sich trägt gänzlich und ich voller Tragweite nachempfinden zu können.

Wenn ich überlegen müsste wie ich es in ein paar Wörtern zusammenfasse, würde ich atmosphärische Melancholie sagen.  Denn diese dominiert meines Empfindens nach.

Auf jeden Fall, möchte ich es jedem der mal sich in einer ruhigen Minute etwas gönnen will, dieses Buch ans Herz legen.

Und nun zum Schluss würde ich gerne eines meiner Lieblingsgedichte kurz Preisgeben, als kleinen Vorgeschmack:

Stundenwald:

Wald ist Zeit
los
So sieht es für uns
die keine Zeit haben
jedenfalls aus

Wahr ist
dass es nur scheint
als ob
der Zeitfeind hier
keine Chance hat

Höhnisch
sieht sie uns zwar an
die Eiche
die ein paar hundert
Jahre alt ist

Aber was wir
Sekundenmenschen sehen
sind nur die Stunden
des Waldes.
Auch seine Tage

sind gezählt.

© Thomas Lawall