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Teil E

30 Sep

Das Leben ist schön. Und das meine ich nicht im Sinne des Filmes. Allerdings vergisst man das o schnell, eil der Mensch wohl darauf gepolt ist Störungen zu entdecken udn zu beseitigen.

Deswegen, und weil ich nicht eines Tages traurig udn verbittert sein will, habe ich nach dem Vorbild einer Freundin – ihre Inspiration stammte aus “Sternhagelglücklich” von Christoph Koch – ein Notizbuch angelegt inb dem ich jeden Monat Ereignisse die einen Glücklich machen festhalte. Es geht überwiegend um winzige Momente und Menschen die eienem ein ächeln auf das Gesicht zaubern udn den Tag verschönern. Dake dafür!

Einige Auszüge aus diesem Heftchen möchte ich gerne mit der Welt teilen, denn ich denke keinem kann es schaden an schöne und sorglose Momente zu denken.

~Etwas Neues kosten und feststellen, dass man den Geschmack mag.

~Der Bahnfahrer wartet doch noch auf einen.

~Ein geschenk schön verpacken.

~Beim Einkauf ein geliebtes produkt reduziert vorfinden.

~Nachgeben können.

~Abends um 23 Uhr, nach 14 Std. Arbeit nach Hause kommen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und sich denken: WIE GEIL!?

~Von Freunden zu einer Pyjama-Party entführt werden.

~Gärtnern in Blumenkästen.

~Unerwartet Post bekommen.

~Sonnencreme mit kokos-Duft.

~Einen freund zum Lachen bringen.

~Morgens von der Bäckerin freundlichst bedient werden.

~Morgens weiterschlafen können während ER schon wach ist.

~Abends, nach der Arbeit mit warmen Abendessen auf dem Balkon begrüß werden.

~Grasflecken auf der Hose weil man beim Wettrennen auf der Wiese es einen voll hinlegt.

~Eine lustige Bibliothekarin.

~Versöhnung.

~Seinen eigenen Arbeitsyrhytmus finden.

~Freundin stellt die Frage von der man nicht wusste, dass man sie beantworten will.

~Die Kraft und Muße dafür finden wieder Laufen zu gehen.

~Etwas reparieren lassen statt neu zu kaufen.

~Unerwartet ein Geschenk bekommen.

 

 

Liste darf gerne mit-erweitert werden!

Bewusstsein (Teil D)

15 Jan Fiszka

Du sollst nicht töten!
Oh ja, Fernsehen beeinflusst.

Heute Morgen habe ich lange phoenix geschaut. Es liefen mehrere Sendungen über Tiere. Zunächst ging es um Tierschutz, beziehungsweise um Hunderettung im Ausland wie in Deutschland. Anschließend kam eine Reportage über Tier-Seelen.

(Hunderetter: Deutscher Tierschutz für den Rest der Welt; Ein Film von Wolf-Michael Eimler und Alexander Biedermann

Kommt Schnuffi in den Himmel? Über die Seele der Tiere; Ein Film von Dorit Vaarning )

 

Haben Tiere eine Seele? Kommen sie in den Himmel? Kurz habe ich überlegt weg zu schalten, weil ich befürchtet habe, dass der Film abrutscht in die religiöse oder gar esoterische Betrachtungsweise. Allerdings wurde ich überrascht. Es ging um Würde, Seele, Intelligenz, Selbstbewusstsein und einiges anderes.
Es ging um einen Bio Bauer, der seine Kühe begleitet zum Schlachthof.
Alles in allem hat es mich doch zum Nachdenken bewegt.
Ich bin bekennende Fleisch-Esserin und Tier-Freundin.
Wenn mich jemand fragen würde, ob Tiere eine Seele haben, würde ich ohne zu überlegen mit einem bestimmten Ja antworten.
Dabei würde ich sofort an meine Hündin denken. Fiszka war eine bemerkenswerte Persönlichkeit, mit einem eigenen Charakter. Eigensinnig, aristokratisch, freiheitsliebend und doch so liebevoll.


Naja. Alles in allem haben mich die Überlegungen und natürlich die Bilder doch bewegt.
Die Idee kam auf: was wäre, wenn du auf Fleisch verzichten würdest beim Essen? Würde das irgendwem helfen? Was wäre, wenn du weiter Fleisch isst? Was, wenn sich jeder denkt: „Ach, wenn nur ich alleine kein Fleisch esse, damit ist auch keinem geholfen“.

Allerdings esse ich einfach auch gerne Fleisch, mir schmeckt es. Und ich bin auch der Überzeugung, dass Fleisch wichtig ist. Menschen brauchen Eiweiß und Eisen.
Deswegen ein Selbstversuch. Für… Tja wofür eigentlich. Als Selbsttest. Als Versuch, zu schauen wie man sich dabei fühlt.
Damit will ich nicht sagen ich wird gar kein Fleisch mehr essen. (Zumal ich gestern einkaufen war und natürlich Aufschnitt gekauft hab und ja, doch zu knauserig bin als es einfach wegzuschmeißen)
Allerdings werde ich versuchen das Ganze in nächster Zeit einzuschränken. Wie lange genau und in welchem Ausmaß ist noch unsicher. Auf jeden Fall will ich es tun, da ich sonst immer allen anderen auch predige „ Naja, was denkst du was wäre wenn alle nie was tun würden weil sie meinen, ach das bringt doch nix!“ Und diese Meinung auch sonst sehr vehement vertrete.

Also, kein Vorsatz für das neue Jahr, sondern ja… Selbstversuch und Austesten der eigenen Grenzen. Mal was Eigenes. Schauen wie lange ich durchhalte. Oder ob ich vielleicht sogar merke, dass ich auch ohne gute klarkomme. Wäre ja nicht schlecht.  Und vielleicht bewirkt man was damit.
In dem Moment fällt es mir auch ein. In der kurzen Reportage wurde auch natürlich der Aspekt der Tierversuche, vor allem in der Kosmetik-Branche angesprochen. Und hat mich auch wieder schmunzeln lassen. Ich gebe zu ich bin eine Leserin von mehreren „beauty-Blogs“ weil ich mich ja doch interessiere und innen drin, hin und wieder doch n Mädchen bin, und mich da auch anstecken lasse.

An der Stelle will ich auch nichts weiter sagen, ich denke wer will, und das liest wird sich selber dazu Gedanken machen und vielleicht etwas merken oder ja, etwas mitnehmen.

 

Also, auf eine Fleisch-arme und Shopping-Zügelnde Zeit!

Bewusstsein (Teil C)

8 Jan

Charged up…

Ach ja.. Bittersüß ist das wohlbekannte und verhasste Gefühl.
Man weiß gar nicht ob man sich ‚drin suhlen soll und hofft es sei bald vorbei. Aber manchmal ist das vielleicht der falsche Weg. Vor allem wenn man nicht die ganze Zeit aussehen will wie ausgekotzt.
Deswegen wollte ich mal meine persönlichen Lieblingslieder zusammenstellen in den zwei Kategorien. Für Liebeskummer, wenn man sich reinstürzt und wenn man sie niederringen will.
Meine Gesichtspunkte sind wohl äußerst subjektiv. Sowohl Text, Melodie, als auch einfach das Gefühl beziehungsweise Erinnerungen spielen dabei eine Rolle.

Die „ich-suhl-mich-in-der-Scheiße“ Playlist

Chuck Ragan            Nothing Left To Prove

Lifehouse            Hanging By A Moment

Bruno Mars            Talking To The Moon

The Horrible Crowes        Crush

Incubus                Oil And Water

Beyoncé            Scared Of Lonely

P.S.: I Love You Soundtrack    I Love You ‘Till The End

Revelation Theory        Selfish And Cold

Eyes Set To Kill            Come Home

Bodo Warte             90°

Flyleaf          All Around Me

Die „Kopf-hoch,-das-wird-schon-werden-und-das-leben-geht-weiter“ Playlist

Kowalsky Meg A Vega        Ennyi Csak

Hollywood Undead        Bullet

Hmn… Mist.. die andere Seite ist irgendwie sehr kümmerlich ich weiß.. Ich werde mich bemühe in Zukunft sie noch zu ergänzen, und für neue Vorschläge wäre ich sehr dankbar!

Bewusstesein (Teil B)

24 Sep

Gefühlskunde: Freiheit (?)

Bei Gelegenheit überlegt der Mensch doch hin und wieder was für ihn gut oder schlecht ist. Was ist erstrebenswert, was sollte man vermeiden.

Eines der Gefühle die  für die meisten auf jeden Fall zu vermeiden gelten, ist es, die Freiheit zu verlieren.

An der Stelle kurz die Überlegung, was überhaupt Freiheit ist. Für jeden wohl was anderes. Oftmals wohl vor allem etwas, wie bei so vielen guten Sachen, bei dem man erst bemerkt was es einem bedeutet wenn es verloren geht. Meine deutschlehrerein sagte einmal: Die Freiheit des einzelnen geht so weit, bis er die Freiheit eines anderen einschränkt. Tiefgründig klingende Worte…

Doch was, wenn sie einmal fort ist? Was geschieht mit dem Mensch, der seiner Freiheit beraubt wird? Ich rede hier nicht von kurzfristigen Einschränkungen. Aber man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, das das Gefühl von Eingesperrt-Sein ausschließlich im Gefängnis entsteht.

Was geschieht, wenn man lernt in der großen weiten Welt, wie es wohl im Knast wohl so sein muss. Wenn man miterlebt, das berühmte Gefühl, mit dem Zweifelhaften Ruf: „Ich bin draußen! Was mach ich mit mir?“

Was, wenn dieser Zustand zu einem Zeitpunkt eintritt, wenn man wehrlos ist, oder sich gänzlich wehrlos vorkommt? (wie hieß das Phänomen nochmal, wenn die Einbildung zur Realität wird? Ach ja… Das Thomas Theorem… “If men define situations as real, they are real in their consequences.” [W. I. Thomas, Dorothy Swaine Thomas: The Child in America: Behavior Problems and Programs. Knopf 1928: 572]

Der Mensch wird wohl wegen so einem Zeitabschnitt manchmal sehr unausstehlich. Stets auf der Lauer, wenn es um die Freiheit geht. Stets zum Angriff bereit, wenn es darum geht die eigenen rechte zu verteidigen. Angriffslustig, schwer zu bändigen. Seltsam. Wo es eigentlich nix als sein sehnlichster Wunsch sein sollte, Nähe und Ruhe, Vertrauen zu empfinden. Sich nicht hetzten zu lassen, sich nicht gehetzt zu fühlen. Wie tief wohl diese Gefühle gehen?

Bewusstsein (Teil A)

21 Sep

Am Abend laufe ich durch die Straßen von Budapest.

Es ist schon dunkel und ich laufe über die wundervoll beleuchtete Brücke und weiß, dass ich mich mit meiner besten Freundin treffen will, als mir einfällt… Wo ist Fiszka? Ich hab sie irgendwie nicht gesehen seit einigen Tagen… Warum nicht ? Ich war nicht mit ihr spazieren. Komisch. Mama hat auch nix gesagt. Seltsam.

Habe ich Fiszka vergessen? Das kann nicht sein! Ich schäme mich fürchterlich weil ich nicht an sie gedacht habe. Weil ich grade wirklich an mir Zweifel, ob ich sie vergessen hab. Hat Mama sie fortgebracht, weil ich mich nicht gut um sie gekümmert hab? Meine Gedanken rasen immer schneller während ich die beleuchtete Gasse entlanglaufe Richtung Zoo. Vor dem Zoo ist das Café wo wir uns treffen wollten. Da sitzt sie auch und merkt dass ich verwirrt bin.

Sie fragt, ich erzähle voller Entsetzen meine Befürchtungen, ich hätte Fiszka vergessen und mich nicht um sie gekümmert. Rieke schaut mich missbilligend an und rügt mich, beruhigt mich aber auch. Ich soll Zuhause doch fragen was los ist, was mit Fiszka plötzlich los ist,

als ich die Augen plötzlich öffne….

Mir plötzlich mehrerer Dinge bewusst werde… Und mich diese paar banalen Dinge völlig umhauen.

1.)   Ich bin nicht in Budapest.

2.)   Rieke redet grade nicht mit mir.

3.)   Fiszka ist nicht nur weg. Sie wird auch nie wiederkommen.

4.)   Fiszka wurde am 13. Februar 2010 eingeschläfert.

Mir stehen nur noch die Tränen in den Augen direkt nach dem Aufwachen und ich will sie gar nicht zurückhalten vor lauter Schreck.

Was das Unterbewusstsein alles so für einen bereit hält…. Denn vor 3 Tagen sah ich einen Husky mit seinem Herrchen spazieren gehen als ich im Bus saß.

Fiszka hasste es an der Leine zu laufen….

Widmung an die schönste Dame der Welt, die niemand zu ersetzen vermag.

Die Lady mit den Augen von Marilyn Manson und der Schönheit von Monroe…

Naarvik Amfisza

25.01.1997 – 13.02.2010

“Mosolyog rám az ég.

Csak egy szín vanölöttem, az a kék.

Pacsírta dala szól. Hangja a szívemig hatol.

A bús napoknak immáron vége.

Enyém az ég minden kékje.”

“blue skies smiling at me
nothing but blue skies do i see

bluebirds singing a song
nothing but bluebirds all day long

blue days, all of them gone
nothing but blue skies from now on”

[Patch Adams]

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